Kirchenburg Mettersdorf

Fortified Church Dumitra in Dumitra
Fortified Church Dumitra in Dumitra
Fortified Church Dumitra in Dumitra
Fortified Church Dumitra in Dumitra
Fortified Church Dumitra in Dumitra
Fortified Church Dumitra in Dumitra

Gestühl

In der Kirche ist ein altes Gestühl mit Rankendekoration und einer Inschrift mit der Jahreszahl 1616 erhalten.

Altar

Der neugotische Altar wurde 1898 aufgestellt. Die beiden Bilder des Altars, ein „Noli me tangere" und ein Abendmahlsbild, sind von Michael Fleischer gemalte Kopien nach Plockhorst und da Vinci. Der Altar ist heute hinter der Chorschranke und ist von aussen nicht sichtbar.

Glockenturm

Der steinerne Glockenturm vom Ende des 15. Jahrhunderts bildete die Einfahrt in den Kirchhof. Sie wurde durch ein Falltor geschützt. Über dem steinernen Mauerwerk ist ein Wehrgeschoß mit Holzwehrgang. Über der Haupteinfahrt steht die Jahreszahl 1488. An Turmecken, Einfahrt und Tür- und Fensteröffnungen wurde Haustein verwendet.

Glocken

Die große Glocke ist vorreformatorisch und trägt die Inschrift „O rex glorie veni cum pace". Die mittlere und kleine Glocke sind beide aus 1922.

Ringmauer

Von dem einstigen Ringmauer ist nur der Glockenturm erhalten geblieben. Reste der Ringmauer wurden 1892 vor dem Kirch- neubau abgetragen.

Geschichte

1319 In einer päpstlichen Steuerliste erscheint die Kirche von Mettersdorf („ecclesia de villa Demetri"). Dies ist die erste urkundliche Erwähnung des Ortes.
1380 Der König beauftragt den Szeklerkomes, die Bewohner von Mettersdorf und Treppen gegen die Übergriffe der Adligen zu schützen.
1440 Mettersdorf und andere Gemeinden werden von Königin Elisabeth an Gregor Bethlen verpfändet.
1447 In einer Urkunde wird die dem Heiligen Evangelisten Johannes geweihte Kirche erwähnt.
1450-1500 Bau eines steinernen Glockenturms.
1475 Auf Ansuchen der Gemeinden Mettersdorf, Dürrbach/Dipșa und Lechnitz/Lechința verleiht der König das Patronatsrecht den Bewohnern dieser Gemeinden. Die Pfarrer sollen im Einverständnis mit dem Rat von Bistritz gewählt werden.
1695 Mettersdorf ist die größte Gemeinde des Bistritzer Distriktes. Sie wird von 90 Familien bewohnt.
1706 Kurutzen verwüsten die Kirchenburg.
1840 Die Kirche ist in verfallenem Zustand. Der Dechant beantragt die sofortige Sperrung.
1895-1899 Bau der turmlosen Saalkirche in neugotischem Stil. Auf drei Seiten des Saales sind gemauerte Emporen.
1967 Die Kirche wird gemeinsam mit der orthodoxen Gemeinde benutzt.

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